Historie

Im Jahre 1919 gründete Josef Adrian im Alter von 24 Jahren mit seinen Eltern den Brennstoff- und Holzhandel Adrian mit Sitz in Mannheim. Der Firmensitz befand sich auf einem großen Gelände im Stadtteil Almenhof/Neckerau, welches von der Reichsbahn gepachtet wurde. Auf einer Fläche von über 10.000 qm wurden zwischen 20 und 30 Lagerarbeiter beschäftigt. Deren Aufgabe bestand darin, LKWs und Waggons mit Hand zu entladen, die Ware einzulagern, zu kommissionieren und auch wieder zu verladen.
 

Das Unternehmen wurde durch den zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen, da der gesamte Lagerplatz sowie alle Hallen und auch das Wohnhaus völlig zerstört wurden

 

Nach dem Krieg hatte Joseph Adrian das größte Holzlager in der Region mit einem großem Bestand an rohem sowie imprägniertem Rundholz und Schnittholz. Beim Wiederaufbau in unserer Region wurden aber auch andere Holzartikel gefragt. So fanden sich im Lagersortiment u.a. auch Stromleitungsmasten, Baumpfähle, Tomatenpfähle und Bohnenstangen in tausendfacher Ausführung.
 

Zu Beginn der 50er Jahre wurde dann überwiegend mit Schnittholz gehandelt. Große Lagerhallen wurden errichtet, um den Holzbedarf für die Kunden, welche überwiegend Schreiner waren, einzulagern. Dabei handelte es sich in erster Linie inländische Nutzhölzer wie Eiche, Buche, Lärche, Ahorn, Pappel, Kirschbaum, Nussbaum, Esche, Erle, Fichte und Kiefer.

Mitte der 50er Jahre übernahm der Bankkaufmann Norbert Adrian als ältestes von 5 Kindern im Alter von 20 Jahren das Unternehmen. Kurz vor der seinem Einstieg in das Geschäft machte er ein Praktikum in einem Sägewerk.

Während dieser Zeit wurde das Rundholz in seiner Funktion als Trägermaterial durch Eisen und Stahl ersetzt. Anstelle von Massivholz und Furnier traten Holzwerkstoffe wie Tischler-, Furnier- und Spanplatten.

Bedingt durch die Veränderung der Materialien und des Lagersortiments stellten alte Wettbewerber ihren Betrieb ein, neue Wettbewerber kamen hinzu.

Norbert Adrian strukturierte das Unternehmen neu und begann mit dem Vertrieb von Massenschnittholz und Holzwerkstoffen für die Bauwirtschaft und Industrie.

Durch den Erwerb von Gabelstaplern und eines eigenen LKWs konnte man die enormen Lohnkosten deutlich verringern.

 
1970 beschloß die Deutsche Bahn am Standort einen Containerbahnhof zu bauen und kündigte der Firma Adrian das Gelände. Norbert Adrian war gezwungen den Firmensitz zu verlegen. Ein geeignetes Gelände wurde in der Pfingstweidstraße, Mannheim-Neckarau gefunden.

 



1994
wurde die Einzelunternehmung in eine GmbH umgewandelt.
 

Im Jahre 1997 wurde neben Norbert Adrian ein weiterer Geschäftsführer bestellt. Der Eppelheimer Michael Sommer trat als zweiter Gesellschafter in die Holz–Adrian GmbH ein.
 

Am 01. April 2001 übertrug Norbert Adrian mit Erreichen des 65. Lebensjahres seine Geschäftsanteile an Michael Sommer und dessen neuen Partner Georg Samer aus Plankstadt. Beide geschäftsführenden Gesellschafter sind bis heute im Unternehmen tätig.

Leider konnte Norbert Adrian seinen verdienten Ruhestand nicht lange genießen. Er verstarb am 11. September 2001.
 

Die Jahre 2001 bis 2006 waren trotz konjunktureller Flaute durch ein permanentes Wachstum geprägt.
 

Im Juni 2006 erfolgte der Umzug nach Schwetzingen.

Öffnungszeiten

Montag - Freitag
07:00 Uhr - 17:00 Uhr
 
Samstag

09:00 Uhr - 13.00 Uhr

Kontakt

Holz Adrian GmbH
Rudolf-Diesel-Str. 10
68723 Schwetzingen
 

Tel.: 0 62 02 / 27 85-0
Fax: 0 62 02 / 27 85-85
E- Mail: mail@...

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